Feodor-Lynen-Forschungsstipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung an der École normale supérieure / CNRS, UMR 8547 Pays germaniques, Paris.

Profil

Tobias Endres ist Feodor-Lynen-Forschungsstipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung an der École normale supérieure in Paris, angebunden an CNRS/ENS, UMR 8547 Pays germaniques. Zuvor war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der Technischen Universität Braunschweig und Lehrbeauftragter an der Technischen Universität Berlin.

Seine Arbeit verbindet philosophiehistorische Forschung mit systematischen Beiträgen zur Erkenntnistheorie, Philosophie des Geistes und der Wahrnehmung, Sprachphilosophie, Kulturphilosophie und philosophischen Anthropologie. Er wurde 2018 an der Technischen Universität Berlin mit einer Arbeit über Ernst Cassirers Phänomenologie der Wahrnehmung promoviert. Seine zweite Monographie, Nietzsche als Hermeneut, erschien 2025 bei Meiner.

Tobias publiziert und lehrt auf Deutsch, Englisch und Französisch. Seine Forschung bewegt sich zwischen deutschsprachigen, anglophonen und frankophonen Debatten und zielt darauf, historische Materialien für gegenwärtige systematische Fragestellungen fruchtbar zu machen.

Porträt von Tobias Endres

Stationen und Ausbildung

  1. 2024–2027

    Feodor-Lynen-Forschungsstipendiat, Alexander von Humboldt-Stiftung, École normale supérieure / CNRS, UMR 8547 Pays germaniques, Paris.

  2. 2018–2024

    Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut für Philosophie, Technische Universität Braunschweig.

  3. 2015–2016

    Lehrbeauftragter, Institut für Philosophie, Literatur-, Wissenschafts- und Technikgeschichte, Technische Universität Berlin.

  4. 2018

    Dr. phil., Philosophie, Technische Universität Berlin. Dissertation: Ernst Cassirers Phänomenologie der Wahrnehmung.

  5. 2009

    Magister Artium, Philosophie, Neuere deutsche Literatur, Psychologie, Universität Bonn.